Erste Delegiertenversammlung des KFV Mittelsachsen in Freiberg wählt neuen Vorstand
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Der neue Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes Mittelsachsen e.V.:  v.l.: Ehrenfried Siegel, Steffen Schneider, Hartmut Gläser, Ingo Geidelt, Daniel Riedel, Georg Riedel, Andreas Ehrhardt, Gunter Reißig, Ehrenfried Keller

Kreisfeuerwehrverbände Mittweida und Döbeln aufgelöst - Kfv Freiberg muss wiederholen

Drei Delegiertenversammlungen fanden am Samstag in der Mensa der TU Bergakademie Freiberg parallel statt. Die Kreisfeuerwehrverbände Freiberg, Mittweida und Döbeln hatten Ihre Delegierten nach Freiberg eingeladen, um deren Auflösung zu beschließen. Hintergrund dieser Beschlussvorlagen ist, dass die Feuerwehren aller 3 Kreisfeuerwehrverbände seit dem 01. Januar im neuen Kreisfeuerwehrverband Mittelsachsen vereint sind. Die Kreisfeuerwehrverbände Mittweida und Döbeln sind mit dem samstägigen Beschluss der Mitglieder aufgelöst. Der Kreisfeuerwehrverband Freiberg konnte die Auflösung nicht beschließen, da die erforderlichen 4/5tel der Delegierten nicht anwesend waren. „Es sind nur 101 von 158 Delegierten anwesend", so der Freiberger Vorsitzende Ehrenfried Keller, der weiter sagte: „Wir werden zeitnah eine erneute Abstimmung ansetzen."


Nach den drei Delegiertenversammlungen der Alt-Kreisverbände, folgte die erste Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Mittelsachsen. Dabei mussten die 177 Delegierten über viele rechtliche und administrative Dinge, wie etwa Satzung, Geschäftsordnung und Finanzrichtlinie abstimmen, um nur einige zu nennen.

Aber auch ein neuer Vorstand wurde gewählt. Er besteht aus dem Vorsitzenden Ehrenfried Keller, den Stellvertretenden Vorsitzenden Ingo Geidelt und Detlef Leckelt. Weiterhin umfasst er die Beisitzer Andreas Ehrhardt, Hartmut Gläser, Ralph Polster, Gunter Reißig, Daniel Riedel, Steffen Schneider und Ehrenfried Siegel, sowie dem Kassenwart Georg Riedel.


Betont kämpferisch zeigten sich die Gastredner in Person des Landrates Volker Uhlig und des Vorsitzenden des Landesfeuerwehrverbandes Sachsen, Siegried Bossak. Beide forderten den neuen Kreisfeuerwehrverband Mittelsachsen auf, mehr Druck auf die Politik auszuüben, was Themen wie z.B. die aktuelle Situation bei der „Feuerwehrrente" betrifft. Gleichzeitig boten beide Ihre Unterstützung bei den verschiedensten Themen an und verwiesen dabei auf die sehr gute Zusammenarbeit aller Beteiligten in den vergangenen Jahren.


Der Kreisfeuerwehrverband Mittelsachsen betreut derzeit etwa 6500 Kameradinnen und Kameraden in rund 200 Feuerwehren des Landkreises. Zu ihm gehört auch die Kreisjugendfeuerwehr Mittelsachsen, welche sich u.a. auch um die Nachwuchsförderung von Kindern und Jugendlichen bei den Feuerwehren kümmert.



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